Singen lernen – so klappts

"Ich kann nicht singen!"

Gar nicht wahr!
 
Woran es liegt, wenn’s nicht klappt und was du tun kannst damit es klappt, das erfährst du hier.
 

„Warum kann ich nicht singen?“

 
Es klemmt, es ist daneben, der Klang ist scheusslich und überhaupt bist du dir total unsicher, ob du überhaupt singen kannst. Oder noch schlimmer: du bist davon überzeugt, es nicht zu können. Du hältst dich für unmusikalisch.
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In diesem Artikel er fährst du, warum das ziemlich sicher nicht stimmt, woran es liegt dass du das Gefühl hast, nicht singen zu können und wie du singen (wieder) lernen kannst. 
 
 

 

Schmeiss die Flinte nicht ins Korn, denn Singen ist an sich das Natürlichste der Welt .

Auch du hast bereits gesungen.   
 
Woher ich das weiss? Isch weiss wo du wohnst, Babyyyy 😁
 
Spass beiseite. Ich weiss das weil wir alle als Babys über ein enorm es Stimmpotential verfügt haben.
Hast du Kinder? Dann weißt du wovon ich rede. 
 
Babys schreien problemlos die ganze Nacht. Sie quieken in den höchsten Tönen. Sie flöten und singen vor sich hin, noch bevor sie sprechen können.
Warum also sollte das ausgerechnet bei dir nicht klappen?
 

Woran liegt es also, dass du das Gefühl hast, nicht singen zu können?

Könnte es sein dass:
 
  • Du überzogene Ansprüche an dich hast?
  • Eine bestimmte Vorstellung von SINGEN hast, der du gerade nicht gerecht wirst?
  • Du frustriert bist, wir du nicht klingst wie die Grossen?
 
 
Überlege mal einen Moment und erforsche dich.
 
Solche Gedanken können die innere und körperliche Freiheit und Lockerheit, die du zum Singen brauchst, komplett blockieren. Mehr dazu später.
 
Vielleicht hast du dich auch gerade an Erlebnisse erinnert. 
 
Hat jemand mal zu dir gesagt, dass du nicht Singen kannst? Oder wurdest du beim Vorsingen bloßgestellt?
 
Das wirkt tiefer, als du denkst. Eben weil wir Kritik an unsere Stimme direkt als Kritik an uns empfinden. Unsere Stimme ist ja auch ein Teil von uns. Sie befindet sich in unserem Körper, richtig?
 
Wie bitte sollst du da noch frei raus singen. Du hast anständig Ladehemmung aufgebaut. Im übrigen besagen Studien, dass bereits 5-6 jährige Kinder Hemmungen beim Singen haben.
Gut gemacht, Gesellschaft.
Da werd ich zornig!
 
Niemand hat das Recht, einen anderen wegen seiner Stimme zu kritisieren.
 
Vielleicht war deine Kindheit aber auch anders:
Du bist mit Singen kaum oder nucht in Kontakt gekommen.
Ihr habt zuhause nicht gesungen. In der Schule hast du den Mund nicht aufgemacht und Chor war sowieso nie eine Option.
 
Wie bitte sollst du heute einfach den Mund aufmachen und geil klingen?
 
Du hast schlicht keine Erfahrung. Und da hab ich Ideen zu. 
Lass uns austauschen! Erzählt uns gerne deine Geschichte mit dem Singen in Kommentaren und lass uns quatschen.
 
Ich Fass mal zusammen:
 
  • Hohe Erwartungen an dich
  • gepaart mit unangenehmen Erfahrungen
  • und ner Prise fehlender Übung…

da ist es doch ganz normal, dass das erstmal nich  klappt.

 
Ausserdem ist Unsicherheit und die daran geknüpft in Verhaltensweisen der sichere Weg zum falschen Ton. Leider.
 

Was geschieht, wenn wir unsicher werden?

Der Körper zieht sich zusammen. Der Brustkorb wird eng, der Bauch fest und aufrecht stehst du so wohl eher nicht mehr, stimmts?
 
Das kannst du ändern.
 
Stimme braucht Raum. Ausrichtung, Öffnung, innerlich wie äußerlich.
 
Weißt du, wie viele Menschen täglich zu mir kommen mit den Worten „Ich glaub ich kann nicht singen“?
 
Viele.
 
Und dann können sie es doch alle.
 
Indem wir im Unterricht folgendes machen, das ich jetzt hier mit dir teile. 

So lernst du (wieder) singen

Wissen gibt Sicherheit 

 
Je besser du verstehst, wie deine Stimme funktioniert, umso besser verstehst du, wo du Grad ungünstig unterwegs bist und den freien Fluss blockierst. Das gibt erst einmal Sicherheit. Und die brauchst du.
 
In Kürze:
 
Der Motor deiner Stimme ist der Atem und damit verbunden das Zwerchfell. Es ist unser Haupt Atem Muskel.Wie es funktioniert, kannst du in dieser Animation  sehen.
 
 
Zum Singen muss der Motor stabil laufen. Singen ist Ausatmen. Mach dir das einmal bewusst.
 
Und hier haben wir das Problem.
 
Mitunter ist das Atem System  untrainiert. Wir sitzen viel. Haben Stress. Das spiegelt sich in flachem Atem.
 
Ausserdem reagiert der Atem auf jedes Gefühl. Sogar auf jeden Gedanken.
 
Probiers aus.
 
Erinnere dich daran, wie du zuletzt erschrocken bist. Was tust du? Richtig. Du ziehst den Atem hoch in den Brustkorb und hältst ihn an.
 
Oder: denke an eine liebevolle Begegnung mit einem Menschen. Was passiert? Dein Atem wird weich und tief.
 
Damit du stabile Töne produzieren kannst, musst du zunächst lernen, gleichmäßig aus zu atmen . Bist du unsicher, fliesst der Atem nicht. Deswegen machen wir Atem Übungen ohne Ton für den Ausatemfluss und übertragen das Gefühl dann auf Töne und später auf ein Lied.
 
Dabei üben wir dann auch, den Körper als Klangraum offen zu halten statt zusammen zu sacken. Stimme will Raum, s.o.
Intensiv erfahren kannst du die Wirkung des Atems auf deine Stimme hier. 
Eine Übung für den Atem Fluss findest du in diesem Video.

Nicht über Nacht die Königin der Nacht!

Dann ist es wichtig, sich nicht gleich die Königin der Nacht vorzunehmen.
 
Wir wählen einen einfachen Song in angenehmer mittlerer Lage.
 
An ihm üben wir gleichmässiges Ausatmen. Wenn du das probierst, wirst du merken, dass es Stellen gibt, an denen du fest hältst, der Atem nicht so fließen mag.
 
Das sind meist Sprünge, höhere Töne. Klassische Stress Stellen. Hier nimm dir Zeit, ein paarmal zu probieren. Konzentriere dich auf das gleichmäßige Ausatmen statt den Ton. Es wird besser.
 
Wenn du so ans Singen heran gehst, wird es Schritt für Schritt besser.
 
Bewerte möglichst wenig. Ich weiss, das ist nicht so leicht, aber du kannst auch das lernen. Lass auch komische Töne zu und sag dir innerlich: Aha, sowas kann ich also auch produzieren.
 
Mehr dazu, wie du dein Denken auf Singen ausrichtest, im Webinar am 6.4.2020
 
 

Hier ein paar geeignete Songs:

 
  • The Rose von Bette Midler
  • Wonderful life in der Version von Katie Melua
  • Amy Winehouse You know im no god
 
Alle 3 Songs liegen in angenehmer Lage.
 
  • Singe  ruhig zuerst mit dem Original  mit. Achte auf Atem und Wohlgefühl.
 
  • Dann probiers mal mit Playback.
 

Machs wie die Kinder!

 
Wie hast du als Kind Laufen gelernt? Bist du aufgestanden und Marathon  gelaufen?
 
Nee. Du hast immer wieder versucht, aufzustehen. Hast dich hochgezogen. Brauchtest die Hilfe der grossen Menschen.
 
Bist auf den Poppes gefallen. War dir egal. Haste wieder probiert.
 
Hättest du beim ersten Plumps gesagt:“ne ich kann nicht laufen, ich lsss das mal besser „?
 
Wohl nicht. Ok, vielleicht ist der Prozess auch genetisch bedingt. Aber dennoch: hole dir die Frustrationstoleranz des Kleinkindes zurück.

Ich nehme dich gern an die Hand.

  • Mit diesem Artikel
  • Mit dem Workshop
Vom Atem zur Stimme am 21.3. 
Er zeigt dir, wie das mit dem Atem geht. Du wirst dann Singen können. Triff nette Menschen und mach die Erfahrung, dass du mit deinen Fragen nicht allein bist.
 
  • Und wenn du noch ganz unsicher bist, gibts ein Special. 
 
Das Webinar: Singen für Dummies. 60 min.
 
Nicht dass ich dich als Dummie empfinde. Meistens tust eher du das, stimmte? Deswegen habe ich das Webinar liebevoll  so genannt. Und Msn merkt sich’s eben…
 
In ganz beschützen Raum erkläre ich dir alles, wir probieren aus und du wählst, ob du für dich mit probieren magst oder einfach erstmal nur zu guckst.
 
Buche den Platz jetzt!
 
Die Aufzeichnung steht dir dann noch 4 Wochen zur Verfügung, weitere Möglichkeiten zum Dran bleiben erkläre ich Dir ebenfalls.
 
Du bekommst eine Schritt für Schritt Anleitung zum Rantasten ans Singen, geeignete Lieder und ganz viel Rückenwind.
 
Die Investition für das Webinar beträgt € 35. Wenn du 60 min mit mir arbeitest, hat das Normalerweise einen Wert von 100 Euro. Da kann man nix sagen oder?
 
Wir arbeiten über Zoom. Du bekommst einen Link und kannst über Phone, Pad oder PC zu steigen.
 
Steig ein!

Du kannst Singen. Komm wir räumen die kleinen Blockaden miteinander weg.

 
Dafür stehe ich jeden Morgen wieder gern auf, und das seit 13 Jahren.
 
Schüler sagen mir nach, dass ich insbesondere für die Zurückhaltenden und Ängstlichen ein Händchen hab.
 
Das kommt aus meiner eigenen Biografie, die du hier nachlesen kannst.
 
Lass dich an die Hand nehmen. Gemeinsam schaffen wir das!

Und jetzt alles Liebe,

 

Deine Antje

 

Teile diesen Artikel gerne, damit er auch anderen Menschen hilft und Mut macht!

Willst du mit mir an deiner Stimme arbeiten?

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Atemtyparbeit

nach Renate Schulze Schindler und Romeo Alavi Kia.

Eine wunderbare Ressource wenn es um Höchstleistung und absolute Stabilität in stimmlichen Stress-Situationen geht. Ich habe dieses Thema zutiefst durchdrungen und lebe es selbst in meinem täglichen Stimmleben und auf der Bühne. Ich kenne nichts, das besser funktioniert und ich zeige es dir gerne.